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bernd boehm
Bereits die Geburt in der Krefelder Kinopassage (wo sein Vater damals Hausmeister war), setzte ein Zeichen für seinen künstlerischen Weg, der Bernd Boehm später auch für einige Zeit zur filmischen Arbeit führen sollte. Doch erstmal ging er wie jedes andere Kind in den Kindergarten - wo er gerne mit Knetgummi, Buntstiften und Malfarben hantierte – und zur Schule, wo er erst zur Flöte und später zur Gitarre griff. (Von seiner Schwester guckte er sich einiges am Klavier ab.) Jedoch gab es während seiner ganzen Jugend kein Thema, mit dem er sich ausschließlich beschäftigte und kein Zeichen eines Berufswunsches. Über München nach Bielefeld gelangt, spielte er ab`81 in der Bielefelder Band „Lulu goes to Paris“ Saxophon und Keyboard. Zur gleichen Zeit fing er an, eigene Songs zu schreiben und in seinem Heimstudio im Alleingang aufzunehmen. Auf diese Art zu tontechnischem Wissen gekommen, produzierte er von 85-88 Soundtracks zu experimentellen Kurzfilmen, die innerhalb (z.B. Oberhausener Kurzfilmtage) und außerhalb Europas auf diversen Festivals liefen. Anfang der 90er wieder am Niederrhein gelandet, arbeitete er bei einem Düsseldorfer Kunsthändler. Dort ständig mit der Kunst in Berührung, fing er intensiv an zu malen und zu zeichnen. Was sich zweidimensional auf dem Papier darstellte, wollte er auch in die Dreidimensionalität umsetzen. 1995 begann er eine Lehre als Steinmetz, die er 1997 mit der Gesellen- prüfung abschloss. Während dieser Ausbildung absolvierte er zwei Praktika in der Werkstatt der Gebrüder Kox auf der Kölner Str. 760 und arbeitet dort seitdem an seinen Skulpturen. Seit Anfang 2001 unterhält er ein Atelier in der Mariannenstr.39. Dort sind viele seiner Steinskulpturen zu sehen - außerdem arbeitet Bernd Boehm hier in Holz, malt, zeichnet, druckt und entwirft. In diesem Jahr nahm er zum ersten Mal am Südgang teil. Im Mai 2003 zeigte er seine Skulpturen auch bei der Kunstausstellung Art of Eden im Botanischen Garten Krefeld. In der Marktstraße 65 in Krefeld hat er seit August 2003 einen Ausstellungsraum, in dem ständig eine repräsentative Auswahl seiner Arbeiten zu sehen ist.
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